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2003 Christoher Schaaf |
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![]() Ich hoffe sehr, dass sich Mazedonien als künftiges f&e-Projektland etabliert. Auch wenn sowohl bei meiner Famulatur als auch bei meinem Sozialprojekt nicht alles von Anfang an perfekt war, so bin ich mir sicher, dass sich auf diese zarten Anfänge aufbauen lässt. Mit Tatjana und Ilir sind zwei sehr engagierte und motivierte Jungmediziner vor Ort, die während meiner Zeit in Mazedonien sogar eine eigene IPPNW-Gruppe gegründet haben. Durch Tatjanas Kontakte zu sämtlichen Ärzten am Klinikum und zu etlichen Nicht-Regierungs-Organisationen sowie zu WHO, UN und EU ist es bei einem kommenden Austausch sicher möglich, bei der Auswahl von Famulatur und Sozialprojekt auf die Wünsche des Austauschstudenten einzugehen und ein geeignetes Projekt zu finden. Für mich war mein Aufenthalt in Mazedonien auf jeden Fall eine große Chance. Durch die Möglichkeit, in so viele verschiedene medizinische Disziplinen reinzuschnuppern, bot sich mir ein relativ umfassender Blick in ein komplett anderes medizinisches System. Und was noch viel wichtiger war: Durch den Kontakt zu den Menschen in diesem spannenden Land hat sich mir der Konflikt auf dem Balkan auf eine ganz neue Art und Weise erschlossen. Und obendrein ist vielleicht auch die eine oder andere Freundschaft gewachsen, und ich hatte auf dem Rückweg einen Rucksack voll mit neuen Erfahrungen, Eindrücken und Ideen. ![]() Christofer Schaaf, Berlin (2003)
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